die Caatinga (=weißer Wald)

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Jedes Jahr, kurz nach Beginn der Regenzeit, beschenkt uns die Natur mit dieser wunderschönen Transformation. Die Caatinga (=weisser Wald, das Wort kommt aus der Sprache der Tupi), lässt in den heissen und trockenen Monaten alle ihre Blätter fallen um die Erde und Humusschicht vor der Sonne und dem austrocknen zu schonen, verändert sich explosionsartig. Spätestens drei Tage nach den ersten Regengüssen verwandelt sich diese typische Vegetation – die nur hier bei uns in dieser Art und Weise vorkommt – des semi-áriden Hinterlandes im Nordosten und präsentiert sich in seiner Farben- und Blumenpracht, sowie unzählbaren Gerüchen. Es ist jedes Mal ein fast unbeschreibliches Spektakel, aber wer es einmal miterleben durfte wird es mit Sicherheit nie mehr vergessen! Leider wurde über die Hälfte dieser äusserst sensiblen Vegetation bereits Opfer der sich ständig weiter expandierenden Agrarrindustrie, den neuen Bergbauprojekten und riesigen Windparkprojekten. Dies führt zu katastrophalen Folgen für Mensch und Natur, den in mehreren Teilen und Landstrichen hat bereits ein Verwüstungsprozess begonnen der kaum noch zu stoppen ist.

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