kein guter Start für die „Seleção“

Onibus barrado_Futura Press

Gleich am ersten offiziellen Vorbereitungstag der brasilianischen Nationalmannschaft wurden die Spieler selbst Opfer von Demonstrationen. Als sie das Hotel, in dem sie sich offiziell den Medien präsentierten, in Richtung Teresopólis – Rio de Janeiro, verlassen wollten, wurde der Team-Bus von Lehrern_innnen des öffentlichen Schulsystems umstellt. Mit Sprechchören: „Lehrer_innen sind mehr wert wie Neymar“ und Plakaten: „Glaub mir, Lehrer_innen sind wichtiger wie Neymar“ haben sie auf die prekäre Bildungssituation hingewiesen. Anschliessend verklebten sie den gesamten Team-Bus mit verschiedenen Schriftzügen wie: „auf die WM können wir verzichten, wir wollen mehr Geld für das Gesundheits- und Bildungswesen“. Dies war ein erster Vorgeschmack auf das was die „Seleção“ während der nächsten Vorbereitungstage in ihrem Trainingscamp erwartet.

Nach dem sich der friedliche Protest gelegt hatte betonte Trainer Luiz Felipe Scolari in einem Interview gegenüber der Zeitung „O Estado de São Paulo“, dass es seinen Spieler frei steht sich persönlich über die Proteste zu äussern. Weiters sagte er das die Proteste die Vorbereitungsphase nicht beeinflussen werde und es den Spielern eigentlich egal ist ob es zu Protesten kommen wird.

Foto: Futura Press

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