Dokumentarfilm „Pater Alfred Haasler o. Cist. – Missionar von ganzem Herzen“

Ich gebe zu, dass die Fertigstellung dieser Doku nicht einfach war, aber zugleich auch absolut spannend. Als mich Pater Josef Hehenberger vor zwei Jahren fragt ob ich mir vorstellen könnte einen Film über das Leben und die Arbeit von Pater Alfred Haasler zu drehen, kamen mir Zweifel ob der Aufgabe gerecht werden könnte. Nach einigem grübeln nahm ich diese Herausforderung an, und heute bin ich froh über diese Entscheidung.

Zu Beginn war ich viele Stunden mit Nachforschungen und lesen der verschiedensten – doch recht spärlichen – Publikationen sowie der Suche nach Videos, Tonaufnahmen und dem sortieren von Fotos beschäftigt. Besonders hat es mich gefreut – nach einem Hinweis von meinem Freund Pater Franz Helm – ein Interview mit Pater Alfred aufzutreiben. Dazu kamen noch video-Aufnahmen seiner Beerdigung sowie während eines Schulfestes in Jacobina. Zusätzlich zu diesem Material kamen hunderte von Fotos und Tonaufnahmen (es gibt sie noch die guten alten Kassetten) die mir von Dona Valdetina – die Pater Alfred bis an sein Lebensende begleitet hat – und Pater Josef zur Verfügung gestellt wurden.

Vor allem aber danke ich den fast 30 InterviewpartnernInnen die mir mit ihren ausführlichen Schilderungen die Rekonstruktion dieses unermüdlichen Missionars ermöglichten. In diesem Zusammenhang war es für mir wichtig das sie aus den vier Ecken des Gebietes (von Capim Grosso bis Umburanas und Mirangaba bis Várzea Nova) sind, sowie aus verschiedenen Lebenssituationen: vom Bauern zum Arzt, der Lehrerin der Pastoralschule bis zum Priester,…

Ihr könnt Euch wahrscheinlich vorstellen das sich über die Zeit einiges an Material, genauer gesagt, über 30 Stunden Filmmaterial angesammelt hat. Die Aufgabe daraus einen Film zu gestalten war nicht einfach und mit vielen “einsamen nächtlichen Stunden” während des schneidens verbunden. Trotzdem denke ich, ist es mir gelungen eine tolle und wahrheitstreue Geschichte zu gestalten mit einer Gesamtdauer von 54 Minuten. Es wäre allerdings anmassend zu glauben, das es möglich ist, in weniger wie einer Stunde alles über Pater Alfred und seinen Einsatz erzählen zu können.

Film ab! Ich hoffe die Doku gefällt Euch!

Sínopse:

Quando Padre Alfredo Haasler, em 1938, pisou pela primeira vez em terras de Jacobina, no sertão baiano, a região estava sofrendo as consequências dramáticas de uma das maiores secas. Mas o que mais chamou atenção do primeiro missionário austríaco da Ordem dos Monges Cistercienses a vir para aqueles sertões foi a aridez humana. A “Cidade do Ouro” era também chamada à época, “Rocha do Diabo”, o que logo não lhe pareceu impertinente… Nomeado pelo então bispo D. Hugo Bressane, da diocese de Bonfim, o jovem padre assumia a paróquia de Santo Antônio de Jacobina. A população, dada a experiência anterior com padres forasteiros, interpretava a chegada de mais um estrangeiro como um castigo… Não demorou que o receio se transformasse num profundo respeito e admiração pela pessoa afável e seu trabalho incansável, principalmente na dedicação aos mais pobres. Durante os mais que 50 anos de atuação, num território que hoje abrange 10 municípios, Padre Alfredo entregou-se “de corpo e alma” ao serviço pastoral. Percebendo que as maiores carências do povo eram a educação e a saúde, fundamental para seu desenvolvi- mento humano e espiritual, fundou inúmeras escolas paroquias e levou atendimento médico sertão afora. Uma atuação que, dada no contexto da Restauração Católica pós-Estado Laico advindo com a República, tornou-se referência eclesial e social, até os dias de hoje. Durante este tempo, Padre Alfredo nunca voltou à sua terra natal, como era de seu direito, porque tinha adotado definitivamente o povo sertanejo como seu. Porque dele tinha se tornado sacerdote, pai, médico, educador, confessor, amigo e profeta.

PS: falls jemand Lust und Zeit hat sich für die deutsche Übersetzung zur Verfügung zu stellen dann meldet Euch bitte bei mir!

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