Rios Olympiabaustellen haben 11 Menschen auf ihrem Gewissen

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Diese erschreckende Anzahl von tödlichen Arbeitsunfällen ereigneten sich zwischen Jänner 2013 bis März diesen Jahres. Nachzulesen gibt es dies in dem kürzlich veröffentlichten Bericht des Arbeitsinspektorats aus Rio de Janeiro.

Laut Elaine Costa, eine der Verantwortlichen der Studie: “Das ist ein ganzes Fußballteam das tot ist. All dies, verursacht durch fehlende und mangelhafte Planung und die Eile um alles rechtzeitig fertigzustellen.”

Laut des veröffentlichten Berichts kam es in dem Zeitraum durch die Beamten des Arbeitsinspektorates zu 260 Untersuchungen auf den Olympiabaustellen Rio. Dabei kam es zu ganzen 1.675 Beanstandungen. 38 Baustellen mussten  vorübergehend  gesperrt werden.

Die hohe Anzahl von tödlichen Arbeitsunfällen auf den Olympiabaustellen ist selbst für brasilianische Verhältnisse erschreckend. Während der Vorbereitungen zur Fussball-WM 2014 kamen im Vergleich dazu in ganz Brasilien nur acht Menschen ums Leben.

Das es auch ganz anders geht zeigt ein weiterer Vergleich: Während der Vorbereitungen der Olympischen Spiele in London im Jahr 2012,  kam es zu keinem einzigen tödlichen Arbeitsunfall.

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