Die Röhre, die niemand in der Firma kannte

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Quelle: Facebook – Autor unbekannt

(Von Thomas Bauer und Christian Russau)

Aus den Klärschlammbecken der weltgrößten Aluminiumschmelze Alunorte ist toxisches Material ausgetreten. Zuerst wies die der norwegischen Norsk Hydro gehördende Alunorte den Vorwurf weit von sich, musste dann aber eingestehen, dass es vom Klärbecken eine Röhre gab, durch die der Rotschlamm entweichen konnte. Alunorte erklärte, sie habe von der Existenz dieser Röhre nichts gewußt.

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Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“

Am 5. November jährt sich zum zweiten Mal die Tragödie von Mariana. Am jenem Donnerstag im Jahr 2015 brach der Damm des Rückhaltebeckens der Eisenerz-Mine der Firma Samarco nahe der Kleinstadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. Millionen von Kubikkilometern gefährlichem Bergwerksschlamm machten sich auf den 680 Kilometer langen Weg bis zum Meer. Auf diesem Weg begrub ein Tsunami aus Schlamm Menschen, Häuser, Kirchen und ganze Dörfer unter sich. Der Schlamm tötete 19 Menschen. Er verseuchte das Wasser und den Boden für unabsehbare Zukunft. Die Katastrophe von Mariana gilt als die „größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens“ Dieses … Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“ weiterlesen

Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit

Am 5. November 2015 brach bei Mariana im Bundesstaat Minas Gerais ein Bergwerksdeponiebecken der Firma Samarco, deren Anteilseigner die brasilianische Firma Vale und die anglo-australische BHP Billiton sind. 62 Millionen Kubikmeter giftigen Schlamms fluteten den Fluss Rio Doce (=Süßer Fluß) auf gut 800km Länge. Das Dorf Bento Rodrigues wurde komplett zerstört, ähnlich erging es den Dörfern Paracatu de Baixo und Gesteira. 19 Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei Jahre sind seit dem Dammbruch vergangen, der von Brasiliens sozialen Bewegungen als das schlimmste Umweltverbrechen in der Geschichte des Landes bezeichnet wird. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Bewohner*innen den … Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit weiterlesen

Hoffnung auf bessere Tage

Der früher bis auf den letzten Platz ausgefüllte Sandstrand des Fischerdorfes Regência, Bezirk Linhares, Espirito Santo, präsentiert sich ein Jahr nach dem der giftige Schlamm der SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton in erreichte menschenleer. Trotzdem will der dort ansässige Touristenführer Alessandro Pescador die Hoffnung auf bessere Tage nicht aufgeben. Hoffnung auf bessere Tage weiterlesen

Nicht einmal die Surfer kommen mehr

Dona Alda aus dem Fischerdorf Regência an der Atlantikküste und Mündung des Flusses Rio Doce, erzählt ein Jahr nach dem Dammbrach in Mariana, wie der giftige Schlamm des Bergbaukonzernes SAMARCO seit er an der Küste angekommen ihr Leben verändert hat. Nicht einmal die Surfer kommen mehr weiterlesen

Schlamm, der tötet!

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Foto: Joka Madruga

Wer erinnert sich noch an die schockierenden Nachrichten, die am 5. November 2015, am Tag des größten sozialen und Umwelt-Verbrechens Brasiliens, bei Mariana, Minas Gerais, auf der ganzen Welt durch die Presse gingen? An diesem Tag, als das Berwerkdeponiebecken der Firma Samarco – im Besitz von Vale und BHP Billiton – brach, überfluteten 62 Mio. Kubikmeter giftigen Schlamms den Fluss Rio Doce (=Süßer Fluß), sowie gesamte Dörfer. 19 Menschen kamen dabei ums Leben.

Wie sieht heute, ein Jahr später, die Situation jener betroffenen Menschen aus?

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2015 – ein Jahr das schwarz trug

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Das  Jahr 2015 war für uns ein schweres, intensives und vor allem sehr konfliktreiches Jahr. Ein Jahr das regelrecht im schwermetalverseuchten Schlamm, der 19 Menschen in den Tod riss, ganze Dörfer wie Bento Rodrigues und alles was im Weg lag zerstörte, endete.

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Wenn Täter zu ihren eigenen Richter werden

Lokalaugenschein in der Gemeinde Bento Rodrigues. Foto Joka Madruga
Lokalaugenschein in der Gemeinde Bento Rodrigues. Foto Joka Madruga

Das Abkommen zwischen der brasilianischen Regierung und dem Bergbauunternehmen Samarco-Vale-BHP Billiton wird gerade weltweit kommentiert. Dass es sich dabei allerdings um einen äußerst fragwürdigen und meines Erachtens kriminellen Akt handelt wird dabei meist verschwiegen.

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Mitgehangen, mitgefangen! Oder wie wird man zum Erzfeind eines Multis

 Der respektvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern und Angestellten, ihre Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, sowie die umliegenden Dorfbewohnern steht bei uns an erster Stelle.
„Der respektvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern und Angestellten, ihre Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, sowie die umliegenden Dorfbewohner stehen bei uns an erster Stelle.“

Liebe Leserin, lieber Leser; Ihr befindet euch in illustrer Gesellschaft! So wie von Euch wird mein Blog auch von den Anwälten der Yamana Gold Inc. gelesen. Einem Konzern der in meiner Heimatstadt auf ziemlich umweltschädigende Art und Weise Gold abbaut. Fans und Feinde gleichzeitig? Wie kommt das?

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