Hoffnung auf bessere Tage

Der früher bis auf den letzten Platz ausgefüllte Sandstrand des Fischerdorfes Regência, Bezirk Linhares, Espirito Santo, präsentiert sich ein Jahr nach dem der giftige Schlamm der SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton in erreichte menschenleer. Trotzdem will der dort ansässige Touristenführer Alessandro Pescador die Hoffnung auf bessere Tage nicht aufgeben.

Nicht einmal die Surfer kommen mehr

Dona Alda aus dem Fischerdorf Regência an der Atlantikküste und Mündung des Flusses Rio Doce, erzählt ein Jahr nach dem Dammbrach in Mariana, wie der giftige Schlamm des Bergbaukonzernes SAMARCO seit er an der Küste angekommen ihr Leben verändert hat.

Schlamm, der tötet!

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Foto: Joka Madruga

Wer erinnert sich noch an die schockierenden Nachrichten, die am 5. November 2015, am Tag des größten sozialen und Umwelt-Verbrechens Brasiliens, bei Mariana, Minas Gerais, auf der ganzen Welt durch die Presse gingen? An diesem Tag, als das Berwerkdeponiebecken der Firma Samarco – im Besitz von Vale und BHP Billiton – brach, überfluteten 62 Mio. Kubikmeter giftigen Schlamms den Fluss Rio Doce (=Süßer Fluß), sowie gesamte Dörfer. 19 Menschen kamen dabei ums Leben.

Wie sieht heute, ein Jahr später, die Situation jener betroffenen Menschen aus?

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2015 – ein Jahr das schwarz trug

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Das  Jahr 2015 war für uns ein schweres, intensives und vor allem sehr konfliktreiches Jahr. Ein Jahr das regelrecht im schwermetalverseuchten Schlamm, der 19 Menschen in den Tod riss, ganze Dörfer wie Bento Rodrigues und alles was im Weg lag zerstörte, endete.

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Wenn Täter zu ihren eigenen Richter werden

Lokalaugenschein in der Gemeinde Bento Rodrigues. Foto Joka Madruga

Lokalaugenschein in der Gemeinde Bento Rodrigues. Foto Joka Madruga

Das Abkommen zwischen der brasilianischen Regierung und dem Bergbauunternehmen Samarco-Vale-BHP Billiton wird gerade weltweit kommentiert. Dass es sich dabei allerdings um einen äußerst fragwürdigen und meines Erachtens kriminellen Akt handelt wird dabei meist verschwiegen.

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Mitgehangen, mitgefangen! Oder wie wird man zum Erzfeind eines Multis

 Der respektvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern und Angestellten, ihre Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, sowie die umliegenden Dorfbewohnern steht bei uns an erster Stelle.

„Der respektvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern und Angestellten, ihre Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, sowie die umliegenden Dorfbewohner stehen bei uns an erster Stelle.“

Liebe Leserin, lieber Leser; Ihr befindet euch in illustrer Gesellschaft! So wie von Euch wird mein Blog auch von den Anwälten der Yamana Gold Inc. gelesen. Einem Konzern der in meiner Heimatstadt auf ziemlich umweltschädigende Art und Weise Gold abbaut. Fans und Feinde gleichzeitig? Wie kommt das?

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Wenn sie Geld verlieren, sprechen sie mit uns!

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Immer öfter versuchen wir in unserer Arbeit die betroffenen Familien zu vernetzen. So auch dieser Tage in Jacobina, als eine Gruppe von Bauern_innen aus der Agrarrreformansiedlung Nova Esperança, im Bezirk Cansanção, die Familien in den Dörfern rund um die Goldmine in Jacobina besuchten.

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Avatar ist für viele bereits Realität!

Ferbasa - Brejo Grande

Wie kannst Du nur immer so gegen die Bergbaukonzerne und den Abbau von Mineralien wettern? Warum bist Du gegen Wachstum und Fortschritt? Du weißt doch, dass wir alle abhängig sind von diesen Mineralien und seltenen Erden. Das sie in Stühlen, Tischen, Computern, Handy, usw. verwendet werden…… Immer wieder bekomme ich das oder Ähnliches zu hören.

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Wasser und Gold!

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Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber für mich hat es immer wieder etwas beruhigendes, wenn ich an die Nähe eines Flusses komme und die Geräusche des vorbeifließenden Wassers vernehme. Wahrscheinlich um so mehr, seit ich hier im halbtrockenen Klima im Nordosten lebe wo es gerade einmal vier bis fünf Monate im Jahr regnet und die restliche Zeit uns die Trockenzeit in seinen Bann zieht.

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