35x Film ab!

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Als wir am 13. März im ausverkauften Rechbauerkino in Graz die Premiere meiner Doku “SOJA: Der Fleisch gewordene Wahnsinn” feierten, war ich doch recht überrascht über den großen Publikumsandrang: Der Saal war zum bersten voll. Zu meiner Freude sollte sich dies auch während der restlichen Filmaufführungen auf meiner Tour quer durch Österreich wiederholen.

Ohne das vorab in mich gesetzte Vertrauen von Welthaus Graz – allen voran Sigrun Zwanzger und Markus Meister – wäre es kaum zu diesem Filmprojekt gekommen. Besonders wichtig war mir dabei auch den konkreten Zusammenhang mit Österreich, den hier zu Lande verwendeten Futtermittel und unserem Fleischkonsum herzustellen. Nicht, dass ich selbst auf gutes Fleisch verzichten möchte. Doch denke ich darf es ruhig weniger sein, den die durchschnittlichen 60kg pro Kopf und Nase im Jahr tun weder der Umwelt, weder den Menschen in den Anbaugebieten noch unserer Gesundheit gut.

Die gut besuchten Veranstaltungen und Filmvorführungen (über 2000 Menschen in einem Monat) in Landwirtschaftsschulen, Hotelfachschulen und öffentlichen Vorführungen in der Steiermark, Oberösterreich, Wien, Niederösterreich, Salzburg, Innsbruck und Vorarlberg lassen darauf schliessen das dieses Thema die Meschen bewegt. Bewusst zu konsumieren, zu wissen von wo/wem man es einkauft, weniger ist mehr, waren dabei nur einige der anschliessenden Diskussionspunkte. Die katastrophalen im Film gezeigten Auswirkungen auf Mensch und Natur in Brasilien haben sehr viel Betroffenheit unter den Zuschauern ausgelöst.

Für Alle die keine Zeit und Möglichkeit gefunden haben an einem der Filmabende teilzunehmen gibt es die Doku “SOJA: Der Fleisch gewordene Wahnsinn” nun auch online zum nachschauen. Viel Spass! Über feedbacks jeder Art freue ich mich ganz besonders.

Was von Weihnachten übrigblieb für die Tupinambás

Foto: Daniela Alarcon

Foto: Daniela Alarcon

In den letzten Tagen ist viel passiert, und ich hätte über die verschiedensten Dinge schreiben können. Allerdings musste ich mir selbst eine Zwangspause auferlegen, da ich meine ganze Konzentration einem meiner neuen Projekte widmen musste und ziemlich im Verzug bin. Aber darüber werde ich Euch in einem der nächsten Beiträge ausführlicher berichten.

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Ihren Zorn gegen uns können sie gerne behalten!

Serra do Padeiro

Ein kalter Wind schlägt uns durch das offene Autofenster entgegen als wir ohne Chance versuchen den Schlaglöchern der holprigen Erdstrasse auszuweichen. Es hat in der Nacht geregnet, die Bäume und Straücher eines der letzten Ausläufer des atlantischen Regenwaldes um uns herum, erstrahlen mit den ersten Sonnenstrahlen in ihrer ganzen Farbenpracht. Ich bin mit meinen Kollegen der CPT bergaufwärts unterwegs in Richtung “Serra do Padeiro”. Am Fuss dieses Berges, liegt das indigene Dorf, der von den Fazendeiros so gehassten Tupinambás im Bezirk Buerarema, im Süden Bahias.

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