Dokumentarfilm „Pater Alfred Haasler o. Cist. – Missionar von ganzem Herzen“

Ich gebe zu, dass die Fertigstellung dieser Doku nicht einfach war, aber zugleich auch absolut spannend. Als mich Pater Josef Hehenberger vor zwei Jahren fragt ob ich mir vorstellen könnte einen Film über das Leben und die Arbeit von Pater Alfred Haasler zu drehen, kamen mir Zweifel ob der Aufgabe gerecht werden könnte. Nach einigem grübeln nahm ich diese Herausforderung an, und heute bin ich froh über diese Entscheidung.

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Mitgehangen, mitgefangen! Oder wie wird man zum Erzfeind eines Multis

 Der respektvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern und Angestellten, ihre Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, sowie die umliegenden Dorfbewohnern steht bei uns an erster Stelle.

„Der respektvolle Umgang mit unseren Mitarbeitern und Angestellten, ihre Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, sowie die umliegenden Dorfbewohner stehen bei uns an erster Stelle.“

Liebe Leserin, lieber Leser; Ihr befindet euch in illustrer Gesellschaft! So wie von Euch wird mein Blog auch von den Anwälten der Yamana Gold Inc. gelesen. Einem Konzern der in meiner Heimatstadt auf ziemlich umweltschädigende Art und Weise Gold abbaut. Fans und Feinde gleichzeitig? Wie kommt das?

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Pater Alfred Haasler – die Strafe des Bischofs ist ein Österreicher

Pater Alfred Haasler

Pater Alfred Haasler

Ich muss Euch gestehen, als mich Pater Josef Hehenberger – mitverantwortlich dafür das ich nun schon fast 20 Jahre in Jacobina bin – vor ein paar Monaten bat, ein Porträt über Pater Alfred Haasler, den ersten Zisterziensermissionar in Jacobina zu erstellen, und zu einem Film zu verarbeiten, kamen mir angesichts der großen Verantwortung und Herausforderung einige Zweifel. Gleichzeitig war mir aber auch seit dem ersten Moment bewusst, dass ich seiner Bitte nachkommen würde, denn ich habe in den Jahren viel von Pater Josef gelernt und bewundere seinen unermüdlichen Einsatz in Jacobina und Umgebung.

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Sweet Child O´Mine

Ich bin noch ganz überwältigt von den vielen wunderschönen Tönen und Klängen des IV Concerto de Inverno de Jacobina der OJA – Orquestra Arte de Tocar unter der Leitung meines Freundes Jal Nunes. Jal, gemeinsam mit seiner Frau Jeane und den gut 100 Jugendlichen des Orchesters verstehen es uns jährlich auf eine sehr angenehme Art und Weise zu überraschen.

Meine Freund Jal ist Musikbegeisterter und Pionier dem wir es zu verdanken haben das er im Jahr 2011 dieses Orchester gegründet hat. Damals, besorgt über die vielfach aussichtslose Situation der Jugendlichen aus den Randbezirken der Stadt Jacobina – viele von ihnen haben gestohlen und Drogen konsumiert – wollte er seinen Beitrag leisten und sein Können weitergeben. Er wollte auch dazu beitragen, dass die Jugendlichen in der Musik einen Sinn in ihrem Leben finden und dass sie – viele wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben – Anerkennung bekommen, für das was sie tun.

Die Jugendlichen haben in seinem Projekt die Möglichkeit das musizieren, die Disziplin und den gemeinsamen Umgang miteinander wieder zu erlernen. Gemeinsam erwerben sie somit wichtige Fähigkeiten für ihr gesamtes Leben und können ihre Kreativität entfalten.

Dies gelingt ihm seit dieser Zeit in brillanter Manier und die Früchte seiner Arbeit sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. So zum Beispiel, konnte er die Verantwortlichen des Jugendorchesters NEOJIBA aus Salvador – derzeit auf großer Tournee quer durch Europa – für seine Initiative gewinnen. In mehreren Momenten kam es zu einem regen Austausch zwischen den für die zwei Orchester-Verantworlichen sowie deren Mitglieder und zu gemeinsamen Auftritten.

Besser noch, drei der Jugendlichen die bei Jal zu musizieren begonnen haben, sind heute im Orchester von NEOJIBA. Danke Jal, danke all den Jugendlichen des einzigartigen Orchesters PROJART – Projeto Arte de Tocar de Jacobina für diesen wunderschönen und unvergesslichen Abend und das tolle Konzert!

Versuchskaninchen: nach bestem Wissen und Gewissen?

dengue

Stell Dir vor, es ist Freitag, eine arbeitsreiche Woche neigt sich seinem Ende zu und nach mehreren Tagen unterwegs in den Dörfern steuerst Du Dein zuhause an. Dein Rucksack ist voller Schmutzwäsche und das Auto staubbedeckt von den rumpligen und ausgetrockneten Erdstrassen. Je näher Du kommst, umso mehr freust Du Dich auf das Wiedersehen mit Deiner Familie. In dem Moment wo Du die Tür aufmachst kommen Dir Deine Kinder und Deine Frau entgegen und umarmen Dich. Dann werden Neuigkeiten ausgetauscht und man erfährt dass man ungefragt zum Gentechnikversuchskaninchen geworden ist.

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