Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“

Am 5. November jährt sich zum zweiten Mal die Tragödie von Mariana. Am jenem Donnerstag im Jahr 2015 brach der Damm des Rückhaltebeckens der Eisenerz-Mine der Firma Samarco nahe der Kleinstadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. Millionen von Kubikkilometern gefährlichem Bergwerksschlamm machten sich auf den 680 Kilometer langen Weg bis zum Meer. Auf diesem Weg begrub ein Tsunami aus Schlamm Menschen, Häuser, Kirchen und ganze Dörfer unter sich. Der Schlamm tötete 19 Menschen. Er verseuchte das Wasser und den Boden für unabsehbare Zukunft. Die Katastrophe von Mariana gilt als die „größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens“ Dieses … Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“ weiterlesen

Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit

Am 5. November 2015 brach bei Mariana im Bundesstaat Minas Gerais ein Bergwerksdeponiebecken der Firma Samarco, deren Anteilseigner die brasilianische Firma Vale und die anglo-australische BHP Billiton sind. 62 Millionen Kubikmeter giftigen Schlamms fluteten den Fluss Rio Doce (=Süßer Fluß) auf gut 800km Länge. Das Dorf Bento Rodrigues wurde komplett zerstört, ähnlich erging es den Dörfern Paracatu de Baixo und Gesteira. 19 Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei Jahre sind seit dem Dammbruch vergangen, der von Brasiliens sozialen Bewegungen als das schlimmste Umweltverbrechen in der Geschichte des Landes bezeichnet wird. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Bewohner*innen den … Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit weiterlesen

Wenn der Obdachlose Müllsammler Rafael ein SPÖ-Gartenzwerg wäre….

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Foto: Fernando Frazão/ Agência Brasil

Rafael Vieira Braga war bis vor wenigen Monaten nur einer der vielen Obdachlosen Müllsammler in der Stadt Rio de Janeiro. Doch vor gut einem Jahr veränderte sich völlig Widerwillens sein Lebensalltag schlagartig. Seit dem 20. Juni 2013 sitzt er nämlich hinter Gittern! 

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Argentinien darf stolz auf Javier Mascherano sein!

Javier Mascherano

Der argentinische Verteidiger Javier Mascherano zeigt dieser Tage Zivilcourage: Er veröffentlichte auf facebook ein Foto (Quelle: regeneración.mx) von sich auf dem er gegen das gentechnik manipulierte Saatgut und die Zerstörung des Ackerlandes durch Monsanto-Pestitzide in Argentinien Stellung nimmt.

Stellt euch vor die andere Spieler würden sich an Mascherano ein Beispiel nehmen.

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