Brasiliens blutgetränkte Erde

UnknownEigentlich bin ich kein Freund von dieser Art von Fotos. Aber das Jahr 2017 scheint als eines der blutigsten Zeiten in die Geschichte einzugehen seit Ende der brasilianischen Militärdiktatur 1985.

Nach den Massakern in Colniza (09 Ermordete), nach dem blutigen Angriff auf Mitglieder des indigenen Volkes der Gamela Ende April dieses Jahres, bei dem es zu Schußverletzungen kam, einem Indigenen wurden die Hände mit der Machete abgeschlagen, hat die Gewalt einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht: Diesen Mittwoch, 24. Mai 2017, wurden 10 Kleinbauern (09 Männer und 01 Frau) während eines Räumungsbefehl in Pau D´Arco, im amazonischen Bundesstaat Pará, von der lokalen Polizei regelrecht exekutiert.

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10 Jahre nach der Ermordung von Schwester Dorothy – oder, wie viel kostet ein Auftragsmord

Dorothy Stang

Der Bundesstaat Pará ist seit vielen Jahren einer der absoluten Spitzenreiter was die Agrarrkonflikte betrifft. Insgesamt haben hier in den letzten 28 Jahren 428 Menschen dabei ihr Leben verloren. Mit ein Grund für die brutalen Ermordungen ist die Straflosigkeit der Verantwortlichen, den nur in 21 all dieser Fälle kam es zu Verurteilungen.

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