Von einer schlichten Bank inmitten aromatisierter Kakaobohnen

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Als ich vor dem Haus von Seu Josuel in die Hände klatsche um auf mich aufmerksam zu machen, hat mich der intensive Geschmack der frisch geernteten Kakaobohnen bereits voll in seinen Bann gezogen. Die verschiedenen Gerüche, buntgefärbten Blätter und Geräusche des Windes der durch die Kakaubäume fährt sind immer wieder ein ganz besonderes Erlebniss.

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Argentinien darf stolz auf Javier Mascherano sein!

Javier Mascherano

Der argentinische Verteidiger Javier Mascherano zeigt dieser Tage Zivilcourage: Er veröffentlichte auf facebook ein Foto (Quelle: regeneración.mx) von sich auf dem er gegen das gentechnik manipulierte Saatgut und die Zerstörung des Ackerlandes durch Monsanto-Pestitzide in Argentinien Stellung nimmt.

Stellt euch vor die andere Spieler würden sich an Mascherano ein Beispiel nehmen.

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wenn der Reichtum zum Fluch wird!

Acute in Latin

In ihrem gestern (15. April 2014) veröffentlichten Bericht weist die Menschenrechtsorganisation Global Witness auf die 908 Menschen hin, die zwischen 2002 – 2013 aufgrund der Verteidigung ihrer Territoriums, der Umwelt und Ressourcen ums Leben gekommen sind. Laut den Verantwortlichen der Studie ist es: „dringend notwendig Maßnahmen zu ergreifen zum Schutz dieser Menschen und die Verantwortlichen für die Ermordungen dürfen nicht weiter straflos davonkommen.“

Brasilien ist dabei mit Abstand das gefährlichste Pflaster für alle Land- und Umweltaktivisten. Den hier wurden in diesem Zeitraum fast die Hälfte, nämlich 448 aller Morde ausgeführt (Honduras 109, Filipinas 67). Die Tendenz zeigt das Anhand der steigenden Nachfrage von Rohstoffen, seltenen Erden, Mineralien,… die Auseinandersetzungen sich in den nächsten Jahren zunehmend verschärfen werden. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, ausschliesslich im Jahr 2012 kam es zu 147 Ermordungen, das sind fast dreimal so viel wie im Jahr 2002. Dabei ist die Straflosigkeit die Regel, im Zeitraum von 2002 – 2013 wurden nur 10 Verantwortliche für ihre Straftaten verurteilt. Davon betroffen sind in erster Linie indigene Völker, traditionelle Bauern, Umweltschützer und Aktivisten in Lateinamerika und Asien.

Abschliessend betonte Global Witness in ihrer offiziellen Pressemitteilung: „wir hoffen, dass unsere Untersuchungen dazu dienen, Bewusstsein zu wecken bei den Regierungen aller Länder und der internationalen Gemeinschaft.“

Den ganzen Bericht gibt es unter:

http://www.globalwitness.org/deadlyenvironment/