Was von Weihnachten übrigblieb für die Tupinambás

Foto: Daniela Alarcon

Foto: Daniela Alarcon

In den letzten Tagen ist viel passiert, und ich hätte über die verschiedensten Dinge schreiben können. Allerdings musste ich mir selbst eine Zwangspause auferlegen, da ich meine ganze Konzentration einem meiner neuen Projekte widmen musste und ziemlich im Verzug bin. Aber darüber werde ich Euch in einem der nächsten Beiträge ausführlicher berichten.

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Wenn ihnen heute etwas geschieht, weiss es morgen die ganze Welt! (2. Teil)

chegada da UE Pajes

Auch am zweiten Tag des offiziellen Programmes der Delegation der Europäischen Union (darunter 8 Botschafter aus Belgien, Slowenien, England, Irland, Schweden, Holland, Finnland und Portugal und 2 Konsul aus Frankreich und Spanien), gemeinsam mit den Regierungsverantwortlichen der Sekretariate für Menschenrechte aus Bahia und Brasília ging es um die Menschenrechtsverletzungen. Diese Mal allerdings direkt vor Ort, bei den Tupinambás am Fusse ihres heiligen Berges, Serra do Padeira, Bezirk Buerarema, im Süden von Bahia.

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Wenn ihnen heute etwas geschieht, weiss es morgen die ganze Welt! (1. Teil)

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Die Realität schaut immer anders aus, als die Mythen die damit in Verbindung gebracht werden.” Diese Worte, ausgesprochen von der slowenischen Botschafterin Milena Šmit in Brasilien und Teil der Delegation der Europäischen Union in Brasilien – während der gestrigen öffentlichen Anhörung “Zehn Gesichter des Kampfes für die Menschenrechte in Brasilien” der Indigenen Völker und der traditionellen ländlichen Bevölkerung (Quilombolas, Fundo e Fecho de Pasto, Pescadores,..) – hätten wohl nicht passender sein können.

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Ihren Zorn gegen uns können sie gerne behalten!

Serra do Padeiro

Ein kalter Wind schlägt uns durch das offene Autofenster entgegen als wir ohne Chance versuchen den Schlaglöchern der holprigen Erdstrasse auszuweichen. Es hat in der Nacht geregnet, die Bäume und Straücher eines der letzten Ausläufer des atlantischen Regenwaldes um uns herum, erstrahlen mit den ersten Sonnenstrahlen in ihrer ganzen Farbenpracht. Ich bin mit meinen Kollegen der CPT bergaufwärts unterwegs in Richtung “Serra do Padeiro”. Am Fuss dieses Berges, liegt das indigene Dorf, der von den Fazendeiros so gehassten Tupinambás im Bezirk Buerarema, im Süden Bahias.

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Unverzeihbarer Rückschlag für die Tupinambás im Süden von Bahia

jovens indígenas - Daniela Alarcon

Foto: Daniela Alarcon

Diese Woche hat der brasilianische Justizminister José Eduardo Cardoso angekündigt, das er trotz positivem Bericht der FUNAI (Nationale Stiftung der Indigenen Völker), die indigenen Territoriums der Tupinambás im Süden von Bahia nicht anerkennen und abgrenzen wird. Er ignoriert somit den detailierten Bericht der auf Druck der indigenen Völker über fünf Jahre von FUNAI-Mitarbeitern erstellt wurde. In diesem Bericht geht klar hervor das es sich um deren traditionelles Territorium handelt, und das es zu Unrecht von der Agrarrindustrie und Grossgrundbesitzern besetzt wurde.

Leider ist dies ein neuerlicher Beweis dafür, das die brasilianische Regierung ganz klar hinter der Agrarrindustrie (in diesem Fall vorallem der multnationalen Konzerne und ihren Eucalyptusplantagen) und den Grossgrundbesitzern steht, oder vielleicht noch schlimmer, nämlich das diese Leute die Regierungsentscheidungen zum Teil in der Hand haben.

mehr Infos unter: http://campanhatupinamba.wordpress.com