Massaker in Mato Grosso (Teil 2)

Sebastião Ferreira de Souza, Izaul Brito dos Santos, Hezekiah Oliveira Santos, Edson Alves Antunes, knarrte Valmir do Nascimento, Samuel Antonio da Cunha, Francisco Chaves da Silva, Fabio Rodrigues dos Santos und Aldo Aparecido Carlini.

Das sind die Namen der neun Männer, Landarbeiter und Familienväter, die am Mittwoch den 19 April, im Gebiet Taquaruçu do Norte, in Colniza, Mato Grosso kaltblütig ermordet wurden. Fünf davon wurden in Colniza begraben. Drei weitere wurden im Bezirk Guariba, Mato Grosso begraben, und eine Person im Bundesstaat Rondônia.

Die Bilder stammen von Caio Mota, Centro Popular de Audiovisual, und wurden am gestrigen Nachmittag während der berührenden Abschiedszeremonie auf dem Friedhof in Colniza aufgenommen.

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Massaker in Mato Grosso

14° Romaria Pau de Colher_Casa Nova_Diocese de Juazeiro_tB (5 de 94).jpgWährend die Welt ihre Aufmerksamkeit nach dem furchtbaren Anschlag auf Paris richtet, ereignete sich gestern, Donnerstag den 20. April, in Colniza, im Bundestaat Mato Grosso, ein schreckliches Massaker. Man spricht von mindestens zehn Ermordeten, darunter auch Kinder und ältere Menschen, die dabei ums Leben gekommen sind.

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35x Film ab!

filmplakat_rechbauerkino

Als wir am 13. März im ausverkauften Rechbauerkino in Graz die Premiere meiner Doku “SOJA: Der Fleisch gewordene Wahnsinn” feierten, war ich doch recht überrascht über den großen Publikumsandrang: Der Saal war zum bersten voll. Zu meiner Freude sollte sich dies auch während der restlichen Filmaufführungen auf meiner Tour quer durch Österreich wiederholen.

Ohne das vorab in mich gesetzte Vertrauen von Welthaus Graz – allen voran Sigrun Zwanzger und Markus Meister – wäre es kaum zu diesem Filmprojekt gekommen. Besonders wichtig war mir dabei auch den konkreten Zusammenhang mit Österreich, den hier zu Lande verwendeten Futtermittel und unserem Fleischkonsum herzustellen. Nicht, dass ich selbst auf gutes Fleisch verzichten möchte. Doch denke ich darf es ruhig weniger sein, den die durchschnittlichen 60kg pro Kopf und Nase im Jahr tun weder der Umwelt, weder den Menschen in den Anbaugebieten noch unserer Gesundheit gut.

Die gut besuchten Veranstaltungen und Filmvorführungen (über 2000 Menschen in einem Monat) in Landwirtschaftsschulen, Hotelfachschulen und öffentlichen Vorführungen in der Steiermark, Oberösterreich, Wien, Niederösterreich, Salzburg, Innsbruck und Vorarlberg lassen darauf schliessen das dieses Thema die Meschen bewegt. Bewusst zu konsumieren, zu wissen von wo/wem man es einkauft, weniger ist mehr, waren dabei nur einige der anschliessenden Diskussionspunkte. Die katastrophalen im Film gezeigten Auswirkungen auf Mensch und Natur in Brasilien haben sehr viel Betroffenheit unter den Zuschauern ausgelöst.

Für Alle die keine Zeit und Möglichkeit gefunden haben an einem der Filmabende teilzunehmen gibt es die Doku “SOJA: Der Fleisch gewordene Wahnsinn” nun auch online zum nachschauen. Viel Spass! Über feedbacks jeder Art freue ich mich ganz besonders.

Alles was bisher getan wurde, ist absolut unzureichend!

„Alles was bisher getan wurde, ist absolut unzureichend“, Bischof Geraldo Lyrio Rocha, Erzbischof der Diözese Mariana, Minas Gerais, spricht über das Verbrechen der SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

Der Bergbaukonzern missachtet permanent die Rechte der Betroffenen

Dr. Guilherme Meneghin, Staatsanwalt in Mariana, verantwortlich für die neun Zivilklagen der geschädigt-betroffenen Bevölkerung durch das grösste Soziale-und Umweltverbrechen Brasiliens der Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE BHP Billiton.

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

Der Schlamm hat mein Haus verschlungen

ich will nicht hier sein, ich musste umsiedeln weil mein Haus dort zerstört wurde“ – Dona Aparecida wohnte in Paracatu de Baixo und musste nach Mariana umsiedeln nach dem das Staubecken der SAMARCO brach.

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

Ich dachte Alle sind tot

Als Cristiano am 05. November 2015 nach Bento Rodrigues zurückkehren wollte sah er wie der Schlamm das Dorf unter sich begrub.

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billion.

Wenn Verbrecher zu Richter werden!

„Meine Tochter ist krank wegen dem Staub des Schlammes der SAMARCO und die Bergbaufirma verweigert mir jede Unterstützung“, beschwert sich Simone aus Barra Longa – MG.

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht am 05. November 2015 durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

#lamaquemata #schlammdertötet #mudthatkills

Unsere Geschichte wurde vom Schlamm begraben

„Der Schlamm hat unser Erinnerungen für immer vergraben“ – Dona Aparecida, Barra Longa

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

#lamaquemata #schlammdertötet #mudthatkills #umanodeluta

Der Schlamm hat nicht nur die Schule zerstört!

Der 05. November 2015 war für die Lehrerin Auxiliadora in Paracatu de Baixo ein normaler Schultag. Nach der letzten Schulstunde fuhr sie nach Hause in die Nachbarstadt Mariana. Als sie am späten Nachmittag die Nachricht erhielt das die Schule vom Schlamm zerstört wurde wollte sie es kaum glauben.

Diese Serie von Kurzvideos ist Teil der Reise entlang des Flusses Rio Dock ein Jahr nach dem grössten Sozialen- und Umweltverbrechen Brasiliens, verursacht durch die Bergbaugesellschaft SAMARCO/ VALE/ BHP Billiton.

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