Apikay wird geräumt!

Als ich vor ein paar Monaten dieses von den Guarani-Kaiowá wiederbesetzte Gebiet gemeinsam mit unseren Projektpartnern der DKA Christian Herret und Angela Kemper und einem österreichischen ORF-Team besuchte, war ich schockiert vom dem was ich gesehen habe. Die neun Familien lebten unter unmenschlichen Verhältnissen ohne Zugang zu Wasser, Wald, Bildung, Gesundheit,… neun Menschen wurden bereits Opfer und sind an Ort und Stelle gestorben – acht Personen wurden schlichtweg am Strassenrand überfahren und eine weitere Person vergiftet durch die Pestizide die auf den Plantagen rund ihr Zeltlager verwendet wurde … nun wird dieses Gebiet neuerlich durch die Polizei geräumt, es ist einfach zum schreien, obwohl ich aus meiner Erfahrung weiss das dies hier in Brasilien tagtäglich vorkommt.

Fotos: CIMI und Natanel Vilharva Caceres

 

„Brasilien braucht einen Neuanfang“

ich möchte mich auf diesem Weg für diesen tollen Beitrag recht herzlich bei Werner Hörtner, der leider kurz nach unserem sehr angeregten und interessanten Gespräch ganz unerwartet verstorben ist, bedanken. Ich habe ihn über die Jahre als engagierten Menschen und Journalisten sehr geschätzt! Danke Werner!

Thomas Bauer*, ein gelernter Bootsbauer aus Vorarlberg, lebt und arbeitet seit bald 20 Jahren im wüstenartigen Nordosten Brasiliens. Der Niedergang der regierenden Arbeiterpartei und der moralische Scherbenhaufen, vor dem die einstige linke Hoffnungspartei PT nunmehr steht, hat viel mit der Politik des Langzeitpräsidenten Lula zu tun, erzählte er anlässlich eines Heimatbesuches.

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In den Schuhen der Eltern

Ich möchte mich auf diesem Weg recht herzlich bei Marlies Mohr für das tolle Gespräch und den wirklich gut gelungenen Artikel recht herzlich bedanken.

20150416_ VN_Vorarlberger ueber die man spricht

Kein Platz am Platz für Rassismus

contra racismo

Wenn Täter auf frischer Tat ertappt werden, beteuern sie nur allzu oft im selben Atemzug, vielfach unter Tränen wie leid es ihnen tut, dass es gar nicht so gemeint war oder dass es sich schlichtweg um ein Missverständnis handelt. Beliebt ist auch, sich selbst als Opfer darzustellen.

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Für Brasilien hat die zweite Halbzeit bereits begonnen!

DIlma Marina! Aecio

Was? Wie? Hab ich die Erste verpasst? – werdet ihr Euch vielleicht jetzt fragen. Nur keine Panik, ich kann Euch beruhigen: die WM ist Geschichte. Es handelt sich auch ausnahmsweise nicht um ein alles spielentscheidendes Fussballmatch – das ist auch gut so, den die letzte Niederlage sitzt noch tief – nein ganz und gar nicht, zur Abwechslung ist es wieder einmal Zeit für Politik: Wahlen stehen ins Haus….und der Wahlkampf geht in die zweite entscheidende Halbzeit.

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Es müsste natürlich: Argentinien könnte stolz auf…heißen!

orginal Javier Javier Mascherano

Orginalfoto                                                      Fake

Die fussballbegeisterten und guten Beobachter werden es bereits bemerkt haben. Das Foto im letzten Post von Javier Mascherano ist leider ein Fake. Ich konnte es mir aber trotzdem nicht verkneifen, denn es wäre wirklich zu schön um wahr zu sein, und wollte es Euch nicht vorenthalten. So viel mir bekannt ist dürfen “unsere Idole”, laut ihren Verträgen mit der FIFA, solche Fotos oder Aktionen auch gar nicht mitmachen. Wie ihr seht, die FIFA hat alles fest im Griff und respektiert keine “Ausrutscher”. Die vielen Aufrufe und positiven Meldungen des Beitrags haben aber gezeigt, dass ich nicht der Einzige bin, der nach mehr Zivilcourage unserer Sportidole lechzt. Es handelt sich dabei um ein weltweites Phänomen.

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