Verneigung vor Frauenpower

©Thomas Bauer
Ana – „Wir haben das Recht auf ausreichendes sauberes Trinkwasser in unseren Haushalten und akzeptieren es nicht, dass die Bergbaugesellschaft unser Wasser verunreinigt.“ Foto: Thomas Bauer

Am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert. Doch viel mehr als ein Tag zum Feiern, sollte es ein Tag des Nachdenkens sein. An diesem Tag, im Jahr 1857, wurden 130 Frauen in einer Weberei in New York verbrannt. Der Grund? Sie streikten und beanspruchten ihre Rechte. Im Jahr 1910 wählte die UNO dieses Datum, im Gedenken an diese fürchterliche Tat.

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Solidarität zeigen: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

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Samba in den Kirchenruinen São Miguel das Figuras – Foto: Thomas Bauer

Wie viele von Euch wissen ist unsere/ meine Arbeit nur möglich durch die jahrelange grosszügige Unterstützung vieler Partner und persöhnlicher FreundeInnen. Durch verschiedene Gründe gehen die finanziellen Mittel allerdings zurück und die Unterstützung wird geringer.

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Die Röhre, die niemand in der Firma kannte

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Quelle: Facebook – Autor unbekannt

(Von Thomas Bauer und Christian Russau)

Aus den Klärschlammbecken der weltgrößten Aluminiumschmelze Alunorte ist toxisches Material ausgetreten. Zuerst wies die der norwegischen Norsk Hydro gehördende Alunorte den Vorwurf weit von sich, musste dann aber eingestehen, dass es vom Klärbecken eine Röhre gab, durch die der Rotschlamm entweichen konnte. Alunorte erklärte, sie habe von der Existenz dieser Röhre nichts gewußt.

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Ein Prophet wird 90 Jahre!

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Leider gibt es nicht mehr viele Menschen wie den emeretirten Bischof Pedro Casaldáliga. Vertreter der lateinamerikanischen Befreiungstheologie, widmet er sein Leben bis heuten den Ärmsten in den hintersten und in Vergessenheit geratenen Ecken dieses Landes. Seit Jahrzehnten unterstützt er die Bauern, Landlosen, Indigenen, all diejenigen die nichts haben.

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Ein Mitstreiter – Marcinho do MST – wurde erschossen

Márcio Oliveira Matos (Quelle: Facebook)
Márcio Oliveira Matos (Quelle: Facebook)

Heute vor einer Woche, am 24. Jänner 2018, haben sie Márcio Oliveira Matos, 33 Jahre, getötet. Márcio, Mitstreiter der Landlosenbewegung (MST) in Iramaia/Bahia, wurde vor seinem 6-jährigen Sohn im eigenen Heim regelrecht hingerichtet. Laut dem zuständigen Polizeichef gab es für ihn kein Entkommen. Fünf Kugeln trafen in direkt im Brust und Kopfbereich.

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Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“

Am 5. November jährt sich zum zweiten Mal die Tragödie von Mariana. Am jenem Donnerstag im Jahr 2015 brach der Damm des Rückhaltebeckens der Eisenerz-Mine der Firma Samarco nahe der Kleinstadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. Millionen von Kubikkilometern gefährlichem Bergwerksschlamm machten sich auf den 680 Kilometer langen Weg bis zum Meer. Auf diesem Weg begrub ein Tsunami aus Schlamm Menschen, Häuser, Kirchen und ganze Dörfer unter sich. Der Schlamm tötete 19 Menschen. Er verseuchte das Wasser und den Boden für unabsehbare Zukunft. Die Katastrophe von Mariana gilt als die „größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens“ Dieses … Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“ weiterlesen

Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit

Am 5. November 2015 brach bei Mariana im Bundesstaat Minas Gerais ein Bergwerksdeponiebecken der Firma Samarco, deren Anteilseigner die brasilianische Firma Vale und die anglo-australische BHP Billiton sind. 62 Millionen Kubikmeter giftigen Schlamms fluteten den Fluss Rio Doce (=Süßer Fluß) auf gut 800km Länge. Das Dorf Bento Rodrigues wurde komplett zerstört, ähnlich erging es den Dörfern Paracatu de Baixo und Gesteira. 19 Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei Jahre sind seit dem Dammbruch vergangen, der von Brasiliens sozialen Bewegungen als das schlimmste Umweltverbrechen in der Geschichte des Landes bezeichnet wird. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Bewohner*innen den … Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit weiterlesen