Betroffene fragen: Wo bleibt Recht und Gerechtigkeit?“

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Am 5. November jährt sich zum zweiten Mal die Tragödie von Mariana. Am jenem Donnerstag im Jahr 2015 brach der Damm des Rückhaltebeckens der Eisenerz-Mine der Firma Samarco nahe der Kleinstadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. Millionen von Kubikkilometern gefährlichem Bergwerksschlamm machten sich auf den 680 Kilometer langen Weg bis zum Meer. Auf diesem Weg begrub ein Tsunami aus Schlamm Menschen, Häuser, Kirchen und ganze Dörfer unter sich. Der Schlamm tötete 19 Menschen. Er verseuchte das Wasser und den Boden für unabsehbare Zukunft. Die Katastrophe von Mariana gilt als die „größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens“

Dieses online Dossier (bei dem es mir eine Freude war mitzuarbeiten) das ihr unter den folgenden links findet:

deutsch: https://cidse.atavist.com/schlammderzerstoerung 

englisch: https://cidse.atavist.com/the-mud-that-brought-destruction

portugiesisch: https://cidse.atavist.com/a-lama-que-trouxe-a-destruio

beleuchtet die damaligen Ereignisse, analysiert die Auswirkungen sowie die Verantwortung für das Geschehene. Es wurde im CIDSE Netzwerk in Zusammenarbeit mit mehreren Partnerorganisationen in Brasilien und anderen Ländern Lateinamerikas erarbeitet.

Bitte helft uns bei der Veröffentlichung und schickt/teilt es mit Euren Freunden und Kontakten.

Weiters bitte ich Euch diese Petition mit der Aufforderung an die österreichische Bundesregierung sich JETZT proaktiv an den Verhandlungen über ein verbindliches UN-Abkommen zur Regulierung von transnationalen Konzernen zu beteiligen und die EU-Position positiv im Sinne der Menschenrechte zu beeinflussen! zu unterschreiben:

http://www.dka.at/schwerpunkte/petition-menschen-vor-profite/

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Zwei Jahre nach dem Dammbruch des Bergbaukonzerns Samarco warten die Menschen noch immer auf Gerechtigkeit

Bento Rodrigues - Foto: Thomas Bauer

Bento Rodrigues – Foto: Thomas Bauer

Am 5. November 2015 brach bei Mariana im Bundesstaat Minas Gerais ein Bergwerksdeponiebecken der Firma Samarco, deren Anteilseigner die brasilianische Firma Vale und die anglo-australische BHP Billiton sind. 62 Millionen Kubikmeter giftigen Schlamms fluteten den Fluss Rio Doce (=Süßer Fluß) auf gut 800km Länge. Das Dorf Bento Rodrigues wurde komplett zerstört, ähnlich erging es den Dörfern Paracatu de Baixo und Gesteira. 19 Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei Jahre sind seit dem Dammbruch vergangen, der von Brasiliens sozialen Bewegungen als das schlimmste Umweltverbrechen in der Geschichte des Landes bezeichnet wird. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Bewohner*innen den Verlust ihrer Familienmitglieder, ihres Hauses, ja ihrer Heimat beklagen müssen. Und seit zwei Jahren warten sie auf Wiedergutmachung, auf Entschädigung, auf Gerechtigkeit.

Am ersten Jahrestag des Dammbruchs sprach Monica, eine Bewohnerin des zerstörten Bento Rodrigues, angesichts der Katastrophe, die ihr Leben zerstörte, mit Wut, mit Zorn, aber auch mit Entschlossenheit. Nun, zwei Jahre nach dem Dammbruch, klingt Monica leise und bedrückt. „Es hat sich kaum etwas verändert seit unserem letzten Treffen“, sagt sie. „Das ist wie ein riesiges schwarzes Loch, das wir unser ganzes Leben mit uns tragen werden. Wir haben alles verloren”, erzählt sie. Fast zwei Jahre sind bereits vergangen und vom Wiederaufbau des von der Schlammlawine direkt betroffenen Dorfes ist nichts zu sehen. „Es gibt noch immer Unklarheiten in Bezug auf das Ersatzgrundstück, das vom Bergbaukonzern Samarco bereitgestellt werden muss.” Das Ersatzgrundstück muss zuerst von der Gemeinde als Bauland umgewidmet werden. Alles geht nur schleppend voran. Zusätzlich gibt es Streitigkeiten wegen der Umweltauflagen. Die Verhandlungen zwischen der eigens für „Wiedergutmachung“ ins Leben gerufenen Stiftung RENOVA und den geschädigten Familien gehen nur zähflüssig voran. Immer wieder versuchen die Verantwortlichen des Bergbaukonzerns über die Köpfe der Familien hinweg zu entscheiden. So auch, was den Wiederaufbau betrifft. Laut Aussagen verschiedener Familienangehöriger sollen die Häuser von einer Baufirma gebaut werden – unter Ausschluss der Betroffenen. Das ist einer der vielen Punkte, den die Menschen keineswegs akzeptieren wollen. Von Familien im nahegelegenen Barra Longa haben sie erfahren, dass die dort renovierten Häuser kurz danach schon wieder große Mängel aufwiesen.

Monica und ihre Familie wollen aber auf keinen Fall aufgeben. „Jedes Wochenende fahren wir nach Bento und übernachten im Haus meiner Tante, das nicht vom Schlamm zerstört wurde. Doch am liebsten würden die Verantwortlichen des Bergbaukonzerns das ganze Gebiet zum Sperrgebiet erklären.“ Das wäre eine zweite Vertreibung, sagen die Betroffenen. Zuerst kam der Schlamm und machte alles platt. Und nun sagt die Firma Samarco, dass das Gelände ja eh zerstört sei, also könnte die Firma doch in dem dortigen Talkessel gleich ein neues, noch größeres Rückhaltebecken für den Bergwerksschlamm errichten. Das wollte die Firma Samarco übrigens bereits vor dem Dammbruch. Doch die Bewohner*innen hatten sich damals geweigert. Nun versucht Samarco es erneut, die Zerstörung von Bento Rodrigues sei ja nicht rückgängig zu machen, also sei es doch so das Beste, so Samarco. Nur dem Widerstand der betroffenen Familien aus dem über 300 Jahre alten Dorf ist es zu verdanken, dass es bis heute noch nicht dazu kam.

Besonders hart trifft die Betroffenen, dass sie sich nach zwei Jahren gegenüber der Verantwortlichen des Bergbaukonzerns SAMARCO und der eigens zur Wiedergutmachung ins Leben berufenen Stiftung RENOVA immer noch rechtfertigen und ständig beweisen müssen, was sie verloren haben. Zudem will SAMARCO nur diejenigen akzeptieren, die nachweisen konnten, das sie von der Schlammlawine direkt betroffen sind. Noch heute gibt es somit unzählige Familien, die ihr Einkommen verloren haben und nicht im Programm der SAMARCO aufgenommen wurden. Somit stehen ihnen keine monatlichen Notfallzahlungen zu, solange bis die Entschädigungsfragen zwischen den Betroffenen mit Mithilfe der Staatsanwaltschaft vor Gericht geklärt sind.

Die kleine Sofia, Tochter von Simone aus Barra Longa, ist eines von vielen Kindern in der Stadt, die mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen zu kämpfen hat. Seit sie den Staub des ausgetrockneten, überall herumliegenden Schlammes einatmet, hat sie Allergien und schweren Husten. „Nach langem Kampf und der Veröffentlichung einer Studie von Greenpeace übernimmt SAMARCO nun wenigstens die Kosten für den Arztbesuch und die Medikamente gegen die Allergie und den ständigen Husten“, berichtet ihre Mutter Simone. Aber das ist nur ein geringer Teil der monatlich anfallenden Mehrkosten. Um der von chronischem Husten betroffenen Sofia die Nacht halbwegs ertragbar zu gestalten, musste die Familie einen Luftbefeuchter anschaffen. Dadurch sind die Stromkosten ihres Haushaltes um das Vierfache angestiegen. Wer soll das bezahlen?

Simone selbst kommt eigentlich aus dem Nachbardorf Gesteira. Ihre Großmutter lebte dort, als der Schlamm sich seinen Weg bahnte und auch vor ihrem Haus nicht halt machte. Entschädigung und Wiedergutmachung für die Bewohner von Gesteira? Es zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Bento Rodrigues. Die Sitzungen und Verhandlungen zwischen den Betroffenen und Verantwortlichen der Stiftung RENOVA sind zermürbend. „Über ein Jahr wollten uns die Verantwortlichen der Stiftung klar machen, dass der Besitzer des für den Ersatzbau ausgesuchten Grundstücks nicht bereit war, es zu verkaufen”, so Simone. Dies stellte sich allerdings als Lüge dar. Denn der Besitzer des Grundstückes sagte, er wolle ja verkaufen. Die Firma spielt offensichtlich auf Zeit und will so den Preis drücken – und die Menschen zermürben.

Dies ist für die Konzerne eine willkommene Strategie. So versuchen die Anwälte der SAMARCO, alle Gerichtsverfahren nicht mehr in Mariana, sondern gleich direkt am Obersten Gerichtshof in Brasília abzuhalten. Falls dies geschieht, so erwarten Monica und viele der Betroffenen nichts Gutes. Sie haben in den letzten zwei Jahren immer wieder mitbekommen, wie über ihre Köpfe hinweg entschieden wurde. Und den Gerichten trauen die Bewohner*innen schon gar nicht mehr, seitdem im August dieses Jahres der Prozess gegen die 22 für den Dammbruch verantwortlichen Manager und gegen die vier Firmen, SAMARCO, VALE, BHP Billiton und VogBR, nach einem formalen Einspruch der Rechtsanwälte suspendiert wurde.

Der Fischer Juliano lebt mit seiner Familie am Rio Doce, dort wo die Flüsse Flüsse Piranga und Carmo zusammentreffen und den Rio Doce formen. Juliano war es vor vier Jahren gelungen, sich offiziell als Fischer registrieren zu lassen. „Für mich war das sehr wichtig, denn ich habe ein schwerbehindertes Kind, das unsere gesamte Aufmerksamkeit und Pflege braucht.“ Aus diesem Grund konnte er auch keiner geregelten Arbeit nachgehen und schlug sich als Hilfsarbeiter durch. Der Fischfang sollte es ihm ermöglichen, seine Familie zu ernähren. Ein Traum, der von den Schlammmassen innerhalb weniger Sekunden komplett zerstört wurde. „Alles was wir früher gerne gemacht haben, haben wir verloren. Der Fluss ist tot.”

Zuerst wollte der Bergbaukonzern SAMARCO die Fischer hier mit einer Entschädigung zwischen umgerechnet 10.-18.000 Euro abfinden. Doch dies akzeptierten die Fischer nicht und gingen vor Gericht, obwohl sie wissen, dass diese Gerichtsverfahren Jahrzehnte dauern können. Mittlerweile sei, so Juliano, „der Fischfang exotischer Arten wieder erlaubt, aber wer will diese Fische essen? Wir wissen doch bis heute nicht, ob und mit was das Flusswasser, die Fische kontaminiert sind“. Laut einer dieses Jahr veröffentlichten Studie der Bundesuniversität von Espírito Santo UFES hat sich die Situation des Rio Doce, nachdem sich der giftige Schlamm im gesamten Flusstal abgesetzt hat, verschlimmert: Der Eisengehalt hat sich verdoppelt, die Manganwerte verdreifacht, die Aluminiumwerte sogar vervierfacht. Zusätzlich kam es zu einem Rückgang um 40% der Artenvielfalt und großer Mengen an Plankton-Typen und Mikroalgen, die die Basis der Nahrungskette vieler Flusswesen und Fische bilden. Bislang weiß noch niemand, welche Auswirkungen der Schlamm und die in ihm enthaltenen Schwermetalle im Wasser, in den Sedimenten, am Ufer, im Grundwasser, in den Fischen und später dann, am Ende der Nahrungskette im Menschen für Gesundheitsfolgen auslösen wird.

Diese Lebensgeschichten stehen stellvertretend für Tausende von betroffenen Familien im Flusstal des Rio Doce. Der Schlamm hat ihre Hoffnungen und Lebensräume entlang des Flusses begraben. Auf Gerechtigkeit zu hoffen, tut hier schon niemand mehr.

veröffentlicht im Brasilicum/ KOBRA – Kein Recht weniger! Kampfzone Menschenrechte, Ausgabe 246/247 (Oktober 2017)

Brasiliens Erde ist getränkt von Auftragsmorden

©Thomas Bauer

Foto: Thomas Bauer

Ich treffe Zilma im Garten des Hauses ihres Schwagers Manoel. Sie hat sich hierher zurückgezogen, weil sie es nicht mit ansehen will, wenn der Sarg mit ihrem Mann José Raimundo Mota de Souza Júnior, 38 Jahre, vom Leichenbestatter von der Obduktion gebracht wird. Während unserer langen und innigen Umarmung, bei der mir die Worte fehlen, sagt sie mehrmals: „Das hat Júnior nicht verdient, das hat er einfach nicht verdient.“ Júnior wurde vorgestern kaltblütig durch mehrere Schüsse ermordet.

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Vom Staat für tot erklärt

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Ritual im indigenen Dorf Cajueiro Piraí zwei Tage vor dem Massaker/ Foto: Gamela

Es ist für mich sehr schwierig über den Tag des Massakers zu sprechen, denn der Schmerz und die Erinnerung an das vergossene Blut, kommt immer wieder in mir hoch.” Das sind die ersten Worte von Dilma Akroá Gamela, als ich mit ihr über die Ereignisse des 30. April in Viana, im Bundesstaat Maranhão spreche. Dilma war dabei, als 250 Fazendeiros mit Pistolen und Macheten ein Massaker anrichteten. 22 Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nur einem Wunder ist es zu verdanken, dass keine Todesopfer zu beklagen sind.

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Brasiliens blutgetränkte Erde

UnknownEigentlich bin ich kein Freund von dieser Art von Fotos. Aber das Jahr 2017 scheint als eines der blutigsten Zeiten in die Geschichte einzugehen seit Ende der brasilianischen Militärdiktatur 1985.

Nach den Massakern in Colniza (09 Ermordete), nach dem blutigen Angriff auf Mitglieder des indigenen Volkes der Gamela Ende April dieses Jahres, bei dem es zu Schußverletzungen kam, einem Indigenen wurden die Hände mit der Machete abgeschlagen, hat die Gewalt einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht: Diesen Mittwoch, 24. Mai 2017, wurden 10 Kleinbauern (09 Männer und 01 Frau) während eines Räumungsbefehl in Pau D´Arco, im amazonischen Bundesstaat Pará, von der lokalen Polizei regelrecht exekutiert.

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Mit schwarzen Plastiksäcken und Kreuzen

Flash Mob da CPT Bahia e parceiros para denunciar os Conflitos no Campo_Salvador_tB (136 de 167)

Foto: Thomas Bauer

Bekleidet mit schwarzen Plastiksäcken und Kreuzen in den Händen haben wir – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CPT (=Landpastoralkomission) und unserer Partnerorganisationen – im Zentrum von Salvador/ Bahia den 61 Ermordeten im letzten Jahr gedacht.

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Demarcation NOW!

Über 25 Brasilianische Künstler/Innen machen sich mit diesem absolut sehens- und vor allem hörenswerten Lied stark für die Rechte der Indigenen Völker ihres Landes. Dabei geht es um den Rechtsanspruch auf ihre Territorien, ein in der Verfassung garantiertes Recht, das die Regierung jedoch illegitimerweise ignoriert.

Zu viele Indigene habe schon ihr Leben im Überlebenskampf um ihrer Territorien verloren, daher: DEMARCATION NOW!

Brasilien ist nichts für Anfänger! Gedanken zum Generalstreik!

Greve Geral_Nenhum Direito a Menos_Jacobina_Bahia (1 de 1)-5

Über 90% der Brasilianerinnen und Brasilianer sind mit der Regierung Temer unzufrieden. Eigentlich dürfte es für so eine überwältigende Mehrheit kein Problem sein, sich gegen einen derart unpopulären und kriminell an die Macht gekommenen Präsidenten und seinen Komparsen zur Wehr setzen, oder?

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„Von Tag zu Tag“: Soja-Anbau und seine Folgen

Impactos Soja Welthaus Graz (6 de 62)

Gestern Nachmittag hatte ich das Vergnügen mit Johann Kneihs während der Sendung „Von Tag zu Tag“ auf Ö1, 14:05-14:40, über die Folgen des Soja-Anbau in Brasilien zu sprechen.

Unter diesem link gibt es die Sendung noch für fünf Tage zum nachhören:

http://oe1.orf.at/programm/461831

Soja: der Fleisch gewordene Wahnsinn

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Soja: Der Fleisch gewordene Wahnsinn

In Österreich essen wir pro Kopf und Jahr mehr als 60 Kilo Fleisch. Doch der hohe Fleischkonsum hat global gravierende Folgen: Das Futter für Rind, Schwein, Geflügel & Co verbraucht zwei Drittel aller fruchtbaren Flächen weltweit. Die EU importiert einen großen Teil der benötigten Futtermittel wie Soja aus anderen Weltgegenden. Welche Folgen der Soja-Boom in den Herkunftsländer hat, zeigt Thomas Bauer in seinem Film am Beispiel Brasiliens auf. Er besucht Kleinbauern, die wegen der riesigen Gensoja-Plantagen ihr Land verloren haben und spricht mit Indigenen, die unter den Folgen der großflächig versprühten Gifte leiden. Zu Wort kommen auch ein Arzt und ein Staatsanwalt, die sich gegen alle Widerstände für die Leidtragenden einsetzen. Doch auch in Österreich profitieren die wenigsten Landwirte von einem Agrarsystem, das von ihnen verlangt, immer mehr und immer billiger zu produzieren. Wie es auch anders gehen kann, zeigt der Hofbesuch eines Biobauern in Oberösterreich. In beeindruckenden Bildern spannt der Film einen globalen Bogen von Brasilien nach Österreich regt zum Nachdenken über das gegenwärtige Handelssystem an. – Christian Köpf/ Welthaus Graz

Filmpremiere am 13. März 2017, 18:30 – Filmzentrum Rechbauerkino